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Let’s Play!!!

12. Bayerisches Theaterjugendclubtreffen // 5.-8.7.2018 in Regensburg

Bereits zum zweiten Mal ist das Theater Regensburg Ausrichter des Bayerischen Jugendclubtreffens. Vom 5. – 8. Juli werden über 200 Jugendliche mit ihren Spielclubs in Regensburg zu Gast sein. Das Theater überlässt der Jugend seine Bühnen und stellt mit dem Theater am Bismarckplatz, dem Jungen Theater, dem Velodrom und dem Theater am Haidplatz all seine Spielstätten zur Verfügung. An insgesamt 4 Tagen werden die Jugendclubs aus den Städten Coburg, Nürnberg, Augsburg, München, Bamberg, Maßbach, Eggenfelden, Fürth, Ingolstadt und der Gastgeberstadt Regensburg in 14 Stücken ihre Sicht auf die Welt zeigen. Dabei setzen sie sich – meist in Stückentwicklungen – kritisch mit Themen wie individuellem Glück, Konkurrenzkampf, Zeit, Gut & Böse, Rebellion sowie Euthanasie im Nationalsozialismus auseinander. Stücktitel wie „Gen Osten“ (Theater Pfütze), „Extrem“ (Staatstheater Nürnberg), „Empathie, Gesellschaft und ich!“ (Theater Augsburg) oder „Win Place Show 2018“ (Münchner Kammerspiele) zeugen von Kreativität und Teamarbeit.

Doch während des Bayerischen Jugendclubtreffens stehen die Jugendlichen nicht nur auf der Bühne und sichten die Stücke der anderen Jugendclubs, sondern tauschen sich auch in sogenannten TALKS über das Gesehene aus, nehmen an Workshops zu Performance, Physical Theatre, Urban Performing, View Points und Body Percussion teil und präsentieren sich bei Formaten wie der OPEN STAGE noch einmal ganz individuell. So ermöglicht das Festival nicht nur den Austausch der jungen Theaterschaffenden untereinander, sondern auch das Kennenlernen neuer Theaterformen und Ausdrucksmöglichkeiten. Dokumentiert wird das 4-tägige Spektaktel von der Festivalzeitung NEWS und dem Filmteam des Goethe-Gymnasiums sowie dem Fototeam des Albrecht-Altdorfer-Gymnasiums und. Besonders aufgeregt sind die 29 Jugendlichen des Regensburger Jugendclubs, die als Gastgeber noch einmal ihre Stückentwicklung zum Thema „Macht“ zeigen. Für viele, aber nicht alle, ist es das erste Festival dieser Art:

„Am meisten freue ich mich auf die gemeinsamen Abende mit den anderen, in denen wir bis spät in die Nacht draußen sitzen, uns über gesehene Stücke austauschen und irgendwie in unserer eigenen kleinen Theaterwelt leben.“ Paula, 18 Jahre

„Ich freue ich mich am meisten auf neue Gelegenheiten, zu wachsen und dabei auch noch tolle Leute kennenzulernen! Ich schätze die Energie, die auf diesen Treffen entstehen kann, wenn so viele Menschen gemeinsam das tun können, was sie lieben. Das ist Freiheit.“ Zoe, 17 Jahre

„Am meisten freue ich mich darauf, neue, gleichgesinnte Leute aus ganz Bayern kennenzulernen und meine neu dazugekommenen Freunde von dem letzten Jugendclubtreffen wieder zu treffen und natürlich deren Stück, an dem sie das ganz Jahr gearbeitet haben, zu sehen. Das Besondere an der Jugendclubarbeit ist für mich, dass wir alle gemeinsam als ein Team agieren, egal wer wir oder wie alt wir sind, und am Ende des Jahres ein gemeinsames Stück kreiert haben.“ Antonia, 16 Jahre

„Ich freue mich ganz besonders auf das Aufeinandertreffen von vielen schauspielbegeisterten Personen und die verschiedenen Stücke und Workshops! Im Jugendclub gefällt mir am besten die Zusammenarbeit von ungefähr gleichaltrigen und die verschiedenen Meinungen und Ansichten, über die diskutiert wird.“ Luca, 15 Jahre

„Ich bin besonders gespannt auf die Gespräche mit den anderen Jugendclubs!“ Felix, 14 Jahre

„Ich freue mich darauf, neue Ansätze und Denkweisen kennenzulernen, aber auch darauf, Gleichgesinnte zu treffen und Freundschaften zu schließen. Ich freue mich auch sehr darüber, dass wir dieses Jahr Gastgeber sind und anderen unsere Stadt und unser Theater zeigen können!“ Eva, 18 Jahre

„Ich freue mich riesig auf 4 schöne Tage mit anderen Jugendclubblern, mit denen man sich von vornherein irgendwie gut versteht und mit denen man Gespräche führen kann, welche man sonst mit anderen Jugendlichen im selben Alter nicht führen könnte. Besonders in einem großen Jugendclub, wie in Regensburg, ist es erstaunlich, wie aus dem anfänglich chaotischen Haufen am Ende ein Theaterstück entsteht. Am schönsten finde ich es jedoch, wie in der letzten Intensivprobenwoche die Gruppe von Jugendlichen, die sich eigentlich gar nicht kennen, zusammenwächst, so als wäre man eine große Familie.“ Justus, 16 Jahre

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